Formaldehyd ist ein anderer Name für Methanal.
In der Natur kommt Formaldehyd in Säugetierzellen beim normalen Stoffwechsel als Zwischenprodukt vor. Im menschlichen Magen werden auf diese Weise pro Tag etwa 50 Gramm Formaldehyd gebildet. Das Blut von Säugetieren enthält pro Liter zwei bis drei Milligramm Formaldehyd.
Formaldehyd kann Allergien, Haut-, Atemwegs- oder Augenreizungen verursachen. Akute Lebensgefahr besteht ab einer Konzentration von 30 ml/m³. Formaldehyd denaturiert Netzhautproteine, was zur Erblindung führen kann.
Bestimmte formaldehydhaltige Materialien (unter anderen Holzwerkstoffe, Schichtholz, Bodenbeläge, Möbel und Textilien) können durch Ausgasung eine Kontamination der Atemluft in geschlossenen Räumen bewirken. In den achtziger Jahren sind in diesem Zusammenhang insbesondere Spanplatten und Sperrholz, zu deren Herstellung Aminoplaste als Bindemittel eingesetzt wurden, unter Verdacht gekommen. Seit dem wurden die Emissionen in den auf Formaldehyd basierenden Holzwerkstoffen deutlich reduziert. Trotzdem kommt es immer noch zu Grenzwertüberschreitungen. Wir prüfen Werkstoffe auf ihren Gehalt an Formaldehyd.
Die MPA wurde am 22. Dezember 2008 durch die California Environmental Protection Agency als TPC für Holzwerkstoffe anerkannt.
Die MPA Eberswalde ist für Formaldehyd-Untersuchungen und Formaldehyd–Bewertung ebenfalls anerkannt bzw. akkreditiert:
Wir führen Formaldehyd-Prüfungen und –Bewertungen nach folgenden technischen Regeln durch:
| Telefon | |
|---|---|
| Dr. Robby Wegner | +49 (0) 3334 65 –449 |
| Dr. Klaus-Dieter Dewitz | +49 (0) 3334 65 –546 |
MPA Eberswalde
Materialprüfanstalt Brandenburg GmbH
Alfred-Möller-Straße 1
16225 Eberswalde
Fax: +49 (0)3334 65550
![]()
Prüfkammer
|
Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren. |
Durch das Deutsche Institut für Bautechnik anerkannte PÜZ- Stelle |
Nach Bauproduktenrichtlinie notifizierte Überwachungs- und Zertifizierungsstelle |
Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren |